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Jahr 1905 1919
1938 1941
1947 1949 1950 1951 1953 1956
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Ereignis
Gründungsjahr |
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Lage der Oberschule in der Innenstadt |
| Ein 1934 gegründeter Verein erwirbt 1935 das Schullandheim in Dötlingen |
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Mit Entdeckerfreude und Abenteurlust haben hier die Schüler die schöne Landschaft erkundet mit Albert Probst den getreuen Eckart unserer Schule. Auch Vater Junge, der sich mit vorbildlicher Treue den Kleinen widmete, ist zu erwähnen.Selbst die Mathematiker und Physiker unter der Führung von Hermann Mumme konnten ihre Aufgaben im Freien mit ganz anderen Methoden lösen. Es war eine schöne Lust, die enge Schulstube mit dieser pädagogischen Provinz im Oldenburger Land zu vertauschen. |
| Umschlagseiten der ersten Schülerzeitung nach dem Weltkrieg II " Die Bremer Stadtmusikanten " |
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Lebenslauf Fortsetzung
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Link: Ausführliche Geschichte der Oberschule, Verfasser: Ehemaliger Schüler Herr Jürgen Thölke
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Prof. Dr. Carl Dietz Direktor 1906 -1933 |
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Prof. Alwin Lonke |
| Dr. Friedrich Hackenberg Direktor 1933 - 1945 |
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Dr. Heinrich van Norden stellvertretender Leiter ab Febr. 1942 |
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Prof. Dr. Johannes Kratzi | |
Oberschulrat Alfred Buhl Direktor 1945 - 1951 |
| ObSTR Hermann Mumme Senior des Kollegiums |
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Wilhelm Wolterstorf Direktor seit 1951 |
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Dr. Heinrich Cornelius | |
Hans - Joachim Oertel ( Hajo Ortil ) ein Bremer Pädagoge , Fotograf und Autor. Engagement für Freikörperkultur |
Link: Liste von ehemaligen Lehrern der Schule: bitte klicken
| Pirna - Aufenthalt Besuch des Pirnaer Rainer-Fetscher- Gymnasiums von vier ehemaligen Gastschülern 1997 |
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Wanderung in Pirna mit Lehrer Bokelmann
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Bremer Schüler der Klasse 1 zum Fototermin während eines Besuchs des Geibeltbades im Sommer 1944 |
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Es werden noch regelmäßig Klassentreffen in Bremen mit den Schülern veranstaltet, die an der Kinderlandverschickung nach Pirna teilgenommen haben. Herr Günter Esdor ist der Organisator dieses Treffens. |
| Einführungsmusik/
Fachhochschule
für Künste |
| Festvortrag von Herrn Dr. Scherf, Senatspräsident von Bremen Herr Dr. Henning Scherf spricht zuerst über die neue Hochschule für Musik, in der täglich Spitzenmusik geboten wird.Er ist glücklich, daß die Schule nicht einfach abgeräumt wurde. Weiter berichtet er über seine eigenen Erfahrungen mit der Schule. Er findet dort vom Wechsel vom Gymnasium zur Oberschule eine glückliche Entscheidung seines Vater für ihn. Landesschulrat Buhl war für ihn eine Autorität, eine wunderbare Gestalt mit Herzensgüte. Interessant waren auch die Worte über " HaJo-Ortil " Hans-Joachim Oertel einem ungewöhnlichen Freigeist. Alle Schüler kannten ihn und wußten , der macht alles anders. Er schrieb immer halbe Romane ins Klassenbuch, die nichts mit dem behandelten Thema zu tun hatten. Er brauchte das angeblich zu seiner Legitimation vor dem Lehrerkollegium. Er hat ein großes Fenster für ihn aufgemacht und sein Leben verändert. Er hat mir beigebracht zu reden und zu schreiben, was ich für richtig hielt. Er war so fair, auch wenn die Provokationen gegen ihn selbst gerichtet waren. Dann sprach er auch noch über seinen letzten Klassenlehrer Rolf Siegert. Er unterrichtete Spitzenpädagogik in Naturwissenschaften. Bei einer Nachtwanderung in Bückeburg hat er daran gedacht, wie unbedeutend sein kleines Schülerleben im Vergleich mit den Kriegserlebnissen seines Lehrers war. Wichtig waren für ihn auch die musischen Wochen in Dötlingen. Es war außerschulisch mit Teilnahme ohne Notenzwang. Nicht selbstverständlich für die damalige Zeit war auch die Schülerselbstverwaltung. Eine Anekdote war die Ausgestaltung der Milchbar mit nach Woltersstorf pornografischen Malereien, die unter Androhung von Schulverweis wieder. in Nachtarbeit entfernt werden mußten. |
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Gastredner Herr Prof.Dr. Schwarzwälder Herr Schwarzwälder referierte im wesentlichen aus der Sicht des Historikers: Er kam 1930 an die Schule unter dem Schulleiter Carl Dietz. Dieser war konservativ und Mitglied des Stahlhelms. Herr Dietz war Fraktionsvorsitzender der Deutschen Volkspartei und der erste, der 1933 entlassen wurde. Die Schule war eine reine Jungenschule. Der Ton war ziemlich ruppig. Es gab mit Ausnahmen keine Prügelstrafe mehr. Viele Lehrer trugen bei Schulfeiern Ihr Eisernes Kreuz. Sie witterten 1932 Ihre Chance, wurden Mitglied der Partei, ohne aber besonders hervorzutreten. Manche hatten schrullige Ambitionen. Einer stellte sich ans Fenster machte Kniebeugen und hob dabei die gesundheitlichen Wirkungen hervor. Herr Hackenberg als Nachfolger war Kriegsteilnehmer und für manche Reformen aufgeschlossen. Er brachte die Schule auf nationalsozialistischen Kurs. Herr Schütt war ein tüchtiger Botaniker aber auch cholerisch. Eines Tages trat er in der Uniform eines SA - Sturmführers auf und verprügelte einen Schüler in der Uniform eines HJ - Führers. Der Musiklehrer Bokelmann war sehr viel harmloser. Wenn seine Schüler manchmal falsch sangen, pflegte er zu sagen, wenn das der Führer hören würde.Mit großer Heiterkeit wurde es bedacht. Ich verurteilte diese Marotten nicht, sondern macht die Schule manchmal erträglich und erträglich und liebenswürdig. Dr.Hackenberg war stolz, daß 90 % seiner Schüler in der Hitlerjugend waren. Ich marschierte ohne Uniform als ziviler Fremdkörper in der braunen Schar mit. Im Schullandheim in Dötlingen wurden neue Unterrichtsformen geprobt. Die Schule verstand es durchaus, daß sich dort eine Art Gemeinschaftsgefühl entwickelte. Herr Dr. Hackenberg verfaßte eine Redesammlung seiner markigen Worte, auf die ihn unser Redner nach dem Krieg ansprach. Dieser antwortete kurz:" Das war aber ganz gut gemeint." |
| Gastredner Herr Hemsing, Pirna
| Herr Hemsing spricht von seiner Schule dem Rainer - Fetscher Gymnasium, das jetzt umfangreich saniert wird und dann mit einer anderen Schule zusammengeführt wird. Es besteht noch eine enge Freundschaft zwischen einer Gruppe von Schülern, die bis Ende des Krieges dort bei privaten Eltern untergebracht waren. Zum 125 jährigen Bestehen sind 30 Gäste unter Leitung von Herrn Günter Esdor in Pirna gewesen. Das war eine herzlich, auffrischende Begegnung. Wer denkt nicht gern daran zurück , wenn auch nicht alle Blütenträume reiften.Es bestehen immer noch Verbindungen mit den Gasteltern, jetzt in Vertretung der Kinder. Diese Kontakte sollten noch weiter ausgebaut werden. |
Buch - Veröffentlichungen
| Verfasser | Titel | Verlag |
| Henning Scherf | Grau ist bunt | Herder |
| Herbert Schwarzwälder | Geschichte der Freien Hansestadt Bremen | Temmen |
| Herbert Schwarzwälder | Veröffentlichungen zur Zeitgeschichte/Bremen | Schünemann |
| Herbert Schwarzwälder | Bremen in alten Reisebeschreibungen | Temmen |
| Oberschule Dechanatstr. | Festschrift zur 50 - Jahrfeier | Oberschule |
| Hans - Joachim Oertel ( Hajo Ortil ) | mehrere Kanuschriften | siehe unter Wikipedia |
| Peter Brunner | Pirna im Zweiten Weltkrieg | Sächsische Zeitung 01796 Pirna |
Wünsche und Anregungen nehme ich gerne entgegen /
Design:W.Wolters, Salem, e - mail:kawi_wolters@solferien.de/ Tel.: 07554/1610
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